Laufberichte 2014/ 2015

BTV-ler/innen bei Bremer Crossläufen im Herbst 2015

Uta beim QX
Angelika beim QX

Herbstzeit ist Crosslaufzeit.

Crosslauf ist Ausdauer- und Krafttraining zugleich und macht darüberhinaus auch Spaß, wenn man gewillt ist, Matsch und Schietwetter zu ertragen. Zwischen Marathon und Winterlaufserie nutzten im November und Dezember Angelika, Uta, Heino und Detlev den einen oder anderen Crosslauf in Bremen, um dem sonst dunklen und mitunter einsamen Wintertraining zu entfliehen.

Gleich der erste »Kuhcross (QX)« am 8. November des ATS Buntentor über 9,2 km auf dem Stadtwerder belohnte uns mit wunderbarem Herbstwetter bei strahlendem Sonnenschein. Angelika und Uta kamen gut über das zwar schwierige, aber trockene Gelände und nutzten das warme Wetter noch zum gemeinsamen Kaffeetrinken im Sonnenschein mit Heino.

Einen Monat später liefen dann Angelika und Heino gemeinsam die 5 Runden durch den einzigen richtigen Bremer Wald beim »Nikolaus-Cross« in Blumenthal über ca. 10 km.

Weihnachten trafen wir uns dann wieder, diesmal noch mit Detlev, um uns unter dem Beifall von Dauerfan Heino über 8,2 km beim »Schoko-Cross« des ATS Buntentor die Weihnachtspfunde abzulaufen. Diese paar Kilometer hatten es allerdings in sich: nächtlicher Regen hatte den Parcours zu einer „wunderbaren“ Schlammwüste werden lassen. Uta krabbelte auf allen vieren den rutschigen Deich hoch, Angelika verlor im klebrigen Matsch fast ihre Schuhe. Da kam dann der warme Kaffee zum Abschluss genau richtig.

Die Zeiten und Platzierungen der BTV-ler/innen:

Kuh-Cross 8.11.2015, Langstrecke 9,2 km
Uta Kummer           46:29 min    6., 3. W45
Angelika Hartwig    47:28 min    7., 1. W55
Nikolaus-Cross 6.12.2015, Langstrecke 10 km
Heino Oetting        53:43 min    43., 3. M60
Angelika Hartwig    53:45 min    7., 1. W55
Schoko-Cross 26.12.2015, Langstrecke 8,2 km
Angelika Hartwig   48:29 min    8., 1. W55
Uta Kummer          49:18 min    10., 2. W45
Detlev Lück           55:11 min    73., 13. M50

Uta Kummer

11. swb-Marathon am 4. Oktober 2015

7 der 8 Halbmarathonis

Gemeinsam trainiert – gemeinsam gelaufen – gemeinsam angekommen

Den ganzen Sommer über hatten wir gemeinsam trainiert für den Halbmarathon am 4. Oktober 2015 in Bremen. Und fast gemeinsam kamen wir an. Mit vielen tausend anderen Läuferinnen und Läufern begaben sich 8 Läuferinnen und Läufer der BTV bei wunderschönem Herbstwetter auf die Halbmarathon-Strecke und 2 Läufer auf die 10 km Distanz. Während Ingo und Jakob noch bei Frühnebel ihre 10 km absolvierten, kam gegen Mittag zum Start des Marathons und Halbmarathons die Sonne durch. Es war schon fast zu warm zum Laufen, dafür fanden sich aber viele anfeuernde Zuschauerinnen und Zuschauer an der Strecke ein. Wolfgang, Jürgen, Waltraut und Annegret feuerten dabei die BTV-ler tatkräftig an.

Für Antje war es der erste Halbmarathon, den sie mit Unterstützung von Angelika bravourös in 1:51:33 bewältigte. Nur etwas schneller waren Timo, Carsten, Uta und Heino unterwegs. Innerhalb von nicht einmal drei Minuten kamen wir glücklich ins Ziel. Uta hatte dabei mit viel Glück einen Sturz zwischen den Straßenbahnschienen gleich bei Kilometer 2 überstanden. Detlev brauchte etwas länger, aber er konnte schließlich auch nicht regelmäßig mit uns trainieren. Und Jörg musste ja erst noch aus den thüringischen Bergen zu uns kommen.

Uta Kummer

(Zeiten siehe nachfolgende Tabelle) Weitere Fotos in dieser externen Galerie

Die Netto-Zeiten und Altersklassen-Platzierungen der BTV-ler/innen:

Halbmarathon      
Timo Kromminga 01:48:24 97. M40  
Carsten Dohrmann 01:49:16 93. M50  
Uta Kummer 01:49:43 18. W45  
Heino Oetting 01:50:36 25. M60  
Antje Milde-Kellers 01:51:33 16. W50  
Angelika Hartwig 01:51:34 8. W55  
Detlev Lück 02:03:45 215. M50  
Jörg Hilbert 02:14:13 4. M75  
10 Kilometer      
Ingo Heidrich 42:04. 8. M50  
Jakob Weiße 52:55. 18. MJU16  

Eine von uns - Anna Luisa Winkelmann

Als Nanny in den USA und 1. Halbmarathon

Im vergangen Herbst ️habe ️ich meine Reise nach Charlotte, North Carolina, USA, angetreten, um mit unserer hier lebenden Familie zu leben und meine Erfahrungen als Nanny zu machen.

Sehr schnell ️habe ️ich festgestellt, ️wie lange ️ich hier im Auto sitze ️und mir ️den Hintern dabei platt sitze, wie ️sehr mir ️das Laufen fehlt.
Ich ️habe angefangen, zu trainieren, jede Möglichkeit genutzt, mich zu bewegen ️und mir ️für das neu beginnende Jahr ️ein Ziel gesetzt: im April einen Halbmarathon zu laufen!

Mit meiner Cousine Elena ️habe ️ich angefangen ️für unser gemeinsames Ziel zu trainieren. Früh morgens hat der Tag für uns begonnen, um unseren Trainingsplan abzulaufen. ️Besonders in den Wintermonaten war es hart aus dem Bett zu kommen. ️Auch ️hat ️uns ️die Grippe nicht verschont und nicht-schlafende Kinder haben uns um Schlaf und Energie gebracht. Schritt für Schritt haben wir uns dann doch dem großen Lauf genähert.
Kurz vor ️diesem Ziel ist Elena beim Training gestürzt. Die Straßen waren nass, und dunkel.
Meine Trainings- ️und Motivationspartnerin fiel damit aus. Sarah, eine Freundin Elenas und eine Gruppe von motivierten Frauen haben dann zusammen mit mir trainiert.
Kurz vor ️dem Halbmarathon wurde Sarah krank. Wir ️hatten geplant, dass sie mich auf halber Strecke treffen sollte, um mit mir die letzten Kilometer Richtung Ziel zu laufen.

Am Tag des Rennens (11.04.2015), das sogenannte »Charlotte Racefest«, blieb mir nichts anderes übrig als mich allein auf den Weg zu machen und mich unter die bunt gekleideten, verkabelten und vernetzten Läufer und Läuferinnen zu mischen.
Das neue Zeitalter ️des modernen Runners ️ist eingetreten ️und ️ich ️bin mittendrin: alles kann getrackt, gepostet, verfolgt werden.

Komischerweise funktionieren diese Apps nicht auf meinem Handy.
Startschuss ️und Los. Während ️ich so vormichhin laufe, ️denke ️ich an ️den Lauftreff vom Henschenbusch.Welche Erfahrungen ihr wohl bei euren ersten großen Rennen machen durftet?

Ich für mich habe festgestellt, dass ich all das nicht zwingend brauche, ich könnte einfach laufen. Was ich aber super spannend finde ist, anstatt Musik zu hören, die mich durch ihren Rhythmus manchmal aus meinem Schritt bringt, höre ich mir Podcasts an. So kann ich während des Laufens noch lernen.
Auch hat mich die SMS meiner Schwester, die mich auf halber Strecke erreichte, unglaublich motiviert und glücklich gemacht. Es gibt also auch gute Seiten.
Und dann ️habe ️ich mich selber zum Lachen gebracht, als ️ich mir vorstelle, ️wie ️ihr alle am Straßenrand steht ️und ️ applaudiert ️und jubelt. ️Eine fantastische Motivation, vor allem ️wenn Kilometer 11 ️sich ️den Berg hinauf schlängelt und die Beine langsam schwer werden.
Als ️ich bei Kilometer 19 meine Zeit kontrollierte, ️habe ich festgestellt, dass ️ich definitiv ️die 2 Stunden brechen ️kann.
Meine Beine waren schwer ️und ️es ️hat einige Minuten gedauert, bis ️ich mich wieder motiviert ️hatte, um mein Ziel zu erreichen. ️Die Amerikanische Rechnung ️der Distanz ️hat mir ️doch ️einen Streich gespielt. ️Ich muss zugeben, ️dass 13 Meilen einfacher scheinen als 21 Kilometer.

Den letzten Berg ️und ️die Ziellinie vor Augen, wusste ich, ️dass ️ich ️es trotz allem geschafft ️habe. Ich fliege an meiner amerikanischen Familie vorbei, mit ️dem vorher versprochenen orangefarbenen Schild mit »go Anna!! «
Und ️wie Helmut, mein wundervoller Papa ️und Coach in ️der Ferne zu sagen pflegt, durchs Ziel und »La Paloma« pfeifen.

Geschafft! ️

Nicht nur der Blick auf die Uhr lässt mich jubeln (1h 56min), auch die Tatsache, dass ich meinen ersten Halbmarathon gelaufen bin, ohne mich zu verletzen, die Strecke verlassen zu müssen oder eine Pause einzulegen.

Anna Luisa Winkelmann

13. AOK Staffellauf rund ums Faulenquartier - Himmelfahrt 2015

Fo: W. Linke

14.05.2015 - Zu Himmelfahrt kann man in Bremen nicht nur Vatertag feiern, sondern auch sportlich unterwegs sein: beim traditionellen Staffellauf 4 x 4,5 km ums Faulenquartier, der diesmal zum 13. Mal stattfand. Links und rechts der Weser geht es über Brücken, Treppen und Deiche zurück zur  Schlachte, wo schon die ersten Bierzelte auf Kundschaft warten. Nicht mit uns, wir laufen dran vorbei!

Unter den 100 Staffeln waren - wie im letzten Jahr auch - wieder zwei Mix-Staffeln der BTV 1877, unterstützt von zahlreichen anfeuernden Henschenbusch-Fans.

In Staffel I liefen Carsten, Angelika, Timo und Ingo, in Staffel II Jörg, Uta, Celen und Detlev. Alle gaben wie immer ihr Bestes, Spaß hatten wir auch, ebenso wie wir alle mit unsren Zeiten zufrieden waren.

Staffel I lief schnelle 1:19:17 und kam damit auf Platz 11 der Mix-Staffeln. Staffel II kam auf 1:27:59, belegte damit den 23. Mix-Platz. Mit dieser Zeit waren wir, obwohl alle ein Jahr älter, eine halbe Minute schneller als noch im letzten Jahr.

Nach der Staffel ist vor der Staffel: das Sommerquartett beim Kuhhirten ist schon für Ende Juni in Planung!

Uta Kummer

Hier geht's zur externen Bildergallerie mit Fotos von Wali und Wolfgang

Ergebnisse unserer Läufer beim 3. Lauf der 35. Bremer Winterlaufserie (1.3.2015)

Name AK-Platz / AK Zeit Kategorie
Angelika Hartwig 1 / W55 02:30:37 Kleine Serie
Angelika Hartwig 1 / W55 00:49:20 10 km Lauf
Uta Kummer 8 / W45 04:08:50 Große Serie
Uta Kummer 14 / W45 01:54:07 20 km Lauf
Jörg Hilbert 1 / M75 04:21:16 Große Serie
Jörg Hilbert 1 / M75 01:58:54 20 km Lauf

Ergebnisse unserer Läufer beim 2. Lauf der 35. Bremer Winterlaufserie (1.2.2015)

Name AK-Platz / AK Zeit Kategorie
Angelika Hartwig 2 / W55 02:07:01 Große Serie
Angelika Hartwig 2 / W55 01:16:59 15 km Lauf
Uta Kummer 10 / W45 02:14:43 Große Serie
Uta Kummer 12 / W45 01:22:06 15 km Lauf
Jörg Hilbert 1 / M75 22:22:22 Große Serie
Jörg Hilbert 1 / M75 01:25:46 15 km Lauf
Ingeborg Poerschke 4 / W60 01:10:32 10 km Lauf

Ergebnisse unserer Läufer beim 1. Lauf der 35. Bremer Winterlaufserie (11.1.2015)

Name AK-Platz / AK Zeit Kategorie
Heino Oetting 6 / M60 00:46:16 10 km Lauf
Angelika Hartwig 2 / W55 00:50:02 Große Serie/ 10 km
Carsten Dohrmann 72 / M50 00:51:21 Große Serie/ 10 km
Uta Kummer 10 / W45 00:52:37 Große Serie/ 10 km
Jörg Hilbert 2 / M75 00:56:36 Große Serie/ 10 km

Kuh-Cross - Neue Lauf-Veranstaltung in Bremen

Nein, der Kuh-Cross ist kein urban verfremdeter Almauftrieb in Bremen sondern eine weitere kleine, aber feine Crosslaufveranstaltung in Bremen. Ganz so neu ist er allerdings auch nicht, da er der Ersatz ist für den Bultensee-Crosslauf in Bremen-Osterholz. Die Veranstalter dort werden sich in Zukunft auf den Cross-Duathlon im Frühjahr konzentrieren, während der Crosslauf im Herbst nunmehr vom ATS Buntentor organisiert wird.

Angeboten wird ein 1,8 km langer Rundkurs quer übers Vereinsgelände des ATS, der mit Deichen, Hügeln, unterschiedlichsten Böden von glitschigem Rasen bis Beton alles zu bieten hat, was zu einem ordentlicher Cross dazugehört. Der Kurs ist für die Kurzstrecke von 3,6 km zweimal und für die Langstrecke von 9 km fünfmal zu durchlaufen. Und das hat es in sich! Kleine Hügel werden schnell zu schier unüberwindbaren Bergen und ein stinknormaler Laubweg zur gefährlichen Stolperstrecke.

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich am 9. November 2014 ca. 75 Läufer und Läuferinnen an die Bewältigung der Aufgabe. Für die BTV waren Angelika Hartwig und Uta Kummer auf der Langstrecke an den Start gegangen. Beide bewältigten den Kurs mit Bravour: Angelika wurde in 46:13 min vierte und Uta in 51:13 min siebte des kleinen Frauenfeldes. Im Ziel stellten wir erschöpft, aber zufrieden fest, dass beim Crosslauf kleine Menschen mit kurzen Beinen definitiv im Vorteil sind: wir sind näher am Boden dran und erkennen Stolperstellen schneller. Gewonnen hat auf beiden Strecken souverän der beim ATS verantwortliche Veranstalter Marian Skalecki.

Der Laufabteilung des ATS sei an dieser Stelle auch für die Ausrichtung dieses Events neben Sommerquartett und weihnachtlichem Schokocross ganz herzlich gedankt.

Uta Kummer

Fos: ATS Buntentor, Stefan Kettler

Katrin Berglauf

Ausschreibung
Angelika kurz vor dem Ziel
Die stolze Läuferin
Strecken-Höhen-Profil

„Immer bergauf,
wenn ihr das Gefühl habt, es geht geradeaus oder sogar bergab, habt ihr euch verlaufen!“

Das waren die einleitenden Worte des Rennleiters beim Katrin-Berglauf 2014 in Bad Ischl.
Ich war im Österreich-Urlaub und wollte mich der Herausforderung dieses anstrengenden Berglaufes stellen.
Der beste Ehemann von allen versprach am Gipfelziel zu warten und schon war der Rennsonntag da.
Das Wetter war über Nacht noch einmal freundlich geworden, die Wege weitgehend frei von Matsch und so konnte es losgehen.
Langsam und kontrolliert, auf den ersten 400 Metern konnte man wirklich noch laufen, um die Ecke ging es dann steil hoch auf die ehemalige Skipiste.
Auch hier noch der Versuch zu laufen, doch schnell auf zügiges Bergauf-Walken umgestiegen. Ich halte mich in der Mitte des Feldes auf und orientiere mich an Mitläuferinnen meines Alters, das kann nicht falsch sein.
Bis Kilometer zwei fühle ich mich fit und munter, verpflege mich mit Wasser, isotonischem Getränk und nassem Schwamm.
Wie mir vorhergesagt wurde, jetzt wird es anstrengend, richtig anstrengend.
Die Sonne knallt vom Himmel und nach jeder Kurve der Wunsch nach Erholung, aber 1000 Höhenmeter sind eben 1000 Höhenmeter und so geht es hoch, hoch und noch höher.
Kurz nach Kilometer drei nochmal eine Verpflegungsstelle, die ich auch wirklich nötig habe.
Nach der nächsten Kurve höre ich wohl schon den Trubel beim Zieleinlauf, aber nun kann auch vom zügigen Gehen keine Rede mehr sein,  vom langsamen Gehen kann auch keine Rede  mehr sein, Klettern ist angesagt!
Über Felsen und kleine Steinwege geht es, man glaubt es kaum, noch steiler hoch!
Und, ich werde durchgereicht, rechts und links überholen mich Frauen und Männer, die jeden Stein zu kennen scheinen.
Aber, ich kämpfe mich durch, und dann kann ich die ersten Zuschauer in der Nähe des Zieleinlaufes sehen, auch mein liebster Fan wartet auf mich!
Das motiviert mich, die letzte Bergaufkurve noch zu laufen, und endlich habe ich es geschafft.
4,5 Kilometer, 1000 Höhenmeter in 1 Stunde und 11 Minuten!

Angelika,
Flachlandläuferin mit gelegentlichen Höhenflügen.

Angelika Hartwig

Sommerquartett beim Kuhhirten

Fan und Staffelteam

Am 27.6.2014 nahm schon traditionell eine Staffel der BTV beim diesjährigen Sommerquartett auf dem Stadtwerder teil. Vier Läufer/innen absolvieren zweimal einen 2,6 km Rundkurs zwischen Kleingärten und Werdersee. Im Gegensatz zur Staffel um das Faulenquartier werden hier statt einer allgemeinen Mixwertung unterschiedliche Mixvarainten gewertet.

Die BTV startet diesmal mit Angelika Hartwig, Uta Kummer, Carsten Dohrmann und Dauer-Leih-Läufer Holger Ilgner (Danke, Holger) in der 2W-2M-Wertung.

Der Wettergott meinte es diesmal nicht gut mit uns: Den ersten Läufer Holger erwischte beim Start ein heftiger Sturzregen. Trotzdem wechselte er im ersten Viertel der 50 Staffeln insgesamt auf Angelika als zweite Läuferin. Zum Glück hatte es inzwischen aufgehört mit Regnen und die Luft war läuferangenehm frisch. Uta als dritte Läuferin mühte sich tapfer, musste aber die LG-Bremen-Nord-Mix-Staffel mit einem ganz jungen Schüler (altersmäßig auf Enkelniveau!) und eine weitere Staffel an sich vorbeiziehen lassen. Carsten rettete dann mit tatkräftiger Unterstützung unsres Fanklubs Wolfgang Günther und Jörg Hilbert den 5. Platz der Mixwertung in 1:37.54 h vor der Staffel des OT Bremen mit einem kräftigen Schlußspurt ins Ziel. Diesmal hatten wir nach einem 2. und 3. Platz in den letzten beiden Jahren also kein Problem damit, die Sieger/innenehrung nicht zu verpassen.

Trotz der Fülle der ungeplanten Schwierigkeiten (Autofahrer, Platzprobleme, Personalprobleme in der Kneipe, Schwierigkeiten in der Streckenführung) ist dem ehrenamtlichen Veranstalter ATS Buntentor hier wieder ein schönes Event gelungen, was sicher regelmäßig seinen Weg in die Terminkalender der Läufer/innen finden wird. Dem ATS von Verein zu Verein auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön!

Uta Kummer

Abenteuer Mittelstrecke in Huchting

Am 20.6.2014 begaben sich Angelika Hartwig, Marion Sadaghani und Uta Kummer auf ein Abenteuer in den Bremer Süden zum 1. Abendsportfest des TuS Huchting.

Nachdem die 3 Damen schon mehrfach anstrengendes Bahntraining auf Platz 11 absolviert hatten, kam die Idee auf, es doch vielleicht auch mal bei einem Wettkampf auf der Mittelstrecke statt beim Ausdauerlauf zu versuchen. Und siehe da, kaum gedacht, ergab sich in Huchting am Freitagabend die einmalige Möglichkeit, über 800 m mit anderen Sportlern und Sportlerinnen die Kräfte zu messen.

Das Stadion ist sehr neu, die renovierten Bahnen wurden erst letztes Jahr wieder eröffnet, das Wetter war kühl und trocken, die Bedingungen waren also bestens. Angekommen trafen wir auf Dutzende junge Sportlerinnen und Sportler, so dass mit unserer Meldung das Durchschnittsalter, besonders der Frauen, dramatisch in die Höhe schnellte.

Nach einer kurzen Einweisung über die für uns Ausdauerläuferinnen ungewohnten Startbedingungen (welche weiße Linie ist nochmal gemeint?) ging es um Punkt 18.30 Uhr mit zwei jungen Sportlerinnen zu fünft auf die Strecke. Die beiden jungen Frauen waren mit unter 3 min-Zeiten schnell enteilt, aber auch die 3 BTVlerinnen schlugen sich tapfer, hielten ihr Tempo über die zwei Runden durch und wurden mit viel Beifall bedacht.

Uta gewann die vereinseigene Konkurrenz um Platz 3 mit 3:12.58 min und blieb damit zumindest in Sichtweite ihrer persönlichen über 30 Jahre alten Bestzeit von 3 min. Dahinter lief Angelika kräftesparend für den Ladies-Run am Samstag auf 3:34.23 min. Und Marion überraschte alle mit einer Zeit locker unter 4 min in ihren ersten 800m-Lauf überhaupt mit 3:46.95 min.

Es hat allen Spaß gemacht, wenn auch am Ende die vom TuS angekündigten Grillwürstchen fehlten. Zumindest Uta ist (wieder) auf den Mittelstreckengeschmack gekommen, während Angelika sich doch eher auf den längeren Strecken sieht und sich auf den LadiesRun am Wochenende freut.

Uta Kummer

Staffeleien - 29.05.2014

v.l.n.r. Marion, Carsten, Angelika, Detlev, Ingo, Uta, Simone, Jörg und Celen (Fo. Wolfgang Günther)

Wie jedes Jahr am Himmelfahrtstag gehen die Väter feiern ... aber morgens, wenn die Schlachte an der Weser noch nicht von Bierdünsten umwölkt ist, da staffelt man mit beim Faulenlauf!

Und dieses Jahr stehen Celen und Holger für die BTV im nervösen Startgewusel.
Um 9.30 Uhr geht es los, das Wetter ist lauf-freundlich kühl, aber die vielen Fans und die fleißigen Helfer ficht das nicht an.

Wie jedes Jahr wird angefeuert, ermutigt, gelobt. Nach sagenhaften 15 Minuten für die 4,25 Kilometer lange Strecke wechseln die ersten Staffeln.
Da können wir noch nicht ganz mithalten, nach 18 Minuten wechselt Holger auf Angelika, nach 22 Minuten wechselt Celen auf Jörg. Die Strecke ist durchaus anspruchsvoll, mit Steigungen, Treppen, engen Kurven und viel Wind.
Die wackeren Helden der BTV trotzen diesen Widrigkeiten mit Bravour und unsere Topteams wechseln auf Carsten und auf Detlev. Auch diese beiden junggebliebenen Athleten geben ihr Bestes für unsere BTV und kommen schnell in die Wechselzone, um die beiden Schlussläufer auf die letzte Runde zu schicken.
Ingo und Uta erfüllen diese Aufgabe sehr gut und noch vor 11.00 Uhr haben wir alle acht unser Tageswerk vollendet!!

Mitgelaufen sind:
Celen, Jörg, Detlev und Uta für das Team

  • BTV 2 Mix  1:28:25  Platz 77 in der Gesamtwertung und Platz 27 in der Mixwertung

sowie

Holger, Angelika, Carsten und Ingo für das Team

  • BTV 1  Mix  1:16:08  Platz 36 in der Gesamtwertung und Platz 9 in der Mixwertung

 

113 Staffeln haben teilgenommen, alles war bestens organisiert.
Besonders freuen wir uns über die Teilnahme unserer beiden neuen Läufer Ingo und Detlev, und über unsere Fans Simone, Marion und Wolfgang.

Angelika Hartwig

Staffellauf im Faulenquartier 29.05.2014 (Fos. W. Günther)

Bilder von der 34. AOK Winterlaufserie in Bremen (Fos: W. Günther)

Winterlaufserie 2014

In diesem Jahr nahm eine kleine Gruppe Läufer und Läuferinnen an der Winterlaufserie im Bürgerpark teil: Carsten Dohrmann, Angelika Hartwig und Uta Kummer in der Großen Serie aus jeweils 10, 15 und 20 km und Jörg Hilbert in der Kleinen Serie aus dreimal 10 km. Als Einzelstarter wurden wir beim ersten Lauf über 10 km durch Heino Oetting komplettiert. Nicht vergessen werden sollen hier aber auch unsre Unterstützer und Unterstützerinnen an der Strecke Wolfgang Günther und Elke Tanski.

Gerne wären wir eine größere Gruppe. Deswegen an dieser Stelle ein Apell an alle Henschenbuschler/innen: Dreht dem inneren Winterschweinehund eine Nase und kommt nächstes Mal mit. Es macht mehr Spaß, mit vielen zu laufen als alleine durch den Park zu joggen!  Die Freude am Laufen steht im Vordergrund. Und wer nicht laufen kann oder mag: Ein bisschen Beifall am Ziel oder an der Strecke ist immer willkommen!

Beim ersten Lauf Anfang Januar trafen sich ca. 1300 Läufer und Läuferinnen, um bei kühlem und trockenem Winterwetter die zwei Runden durch den Bürgerpark zu absolvieren. Bei über 1000 Beteiligten führt das leider in der ersten Hälfte der ersten Runde zu reichlich Gedrängel im Mittelfeld, was aber dann durch den Spaß mit so vielen Gleichgesinnten unterwegs zu sein schnell vergessen ist. Die BTV-ler/innen erzielten folgende Ergebnisse:

1. Lauf - 34. AOK Winterlaufserie am 5. Januar 2014
Große Serie 10 km

  • Carsten Dohrmann    48:11 min    47. M50
  • Angelika Hartwig    48:50 min    2. W55
  • Uta Kummer    54:44 min    10. W45

Kleine Serie 10 km

  • Jörg Hilbert    54:46 min    3. M70

Einzelstart 10 km

  • Heino Oetting    49:50 min    22. M60

Der zweite Lauf vier Wochen später Anfang Februar ließ bei Eis und Kälte die Teilnahmezahl auf etwas über 1000 Läufer und Läuferinnen sinken.

Zwar war das Wetter mit strahlendem Sonnenschein wunderschön und die Wege waren mit Split ausreichend gestreut, trotzdem machte das Laufen auf den glatten Wegen nicht wirklich viel Spaß. Ein hohes Maß an Konzentration war erforderlich, um wie auf Eiern einigermaßen über die Runden zu kommen. Das ließ das Laufvergnügen dann doch etwas in den Hintergrund treten. Heil Ankommen war das Motto. Zum Glück waren alle diszipliniert und fair unterwegs, so dass es keine schweren Stürze zu beklagen gab.

Die vier BTV-ler/innen erzielten auf der witterungsbedingt leicht verkürzten Strecke trotzdem achtbare Ergebnisse:

2. Lauf – Winterlaufserie am 2. Februar 2014
Große Serie 14,4 km

  • Carsten Dohrmann    1:13:50 h    36. M50
  • Angelika Hartwig    1:15:20 h    2. W55
  • Uta Kummer    1:20:39 h    6. W45

Kleine Serie 9,6 km

  • Jörg Hilbert    52:56 min    3. M70

Uta Kummer

Fotos vom Marathon 2014 (Kopie 1)

Der Lauftreff Henschenbusch war aktiv beim Laufen und Helfen am 5.10.2014 beim 10. swb-Bremen Marathon. Dieser Link führt zu Fotos in externer Galerie.

Fotos A. Vanni-Frieling