Laufberichte

Einhundert Euro - Angelika beim Hamburg Triathlon vom 06.07.2019

Einhundert Euro

Für einhundert Euro kannst du viel Spaß haben. Du kannst deine Familie zum Freimarkt einladen, du kannst mit Freunden essen gehen oder du meldest dich zum Triathlon in Hamburg an.

Dort bekommst du viel Spaß für dein Geld…

Du fährst frühmorgens um 6:33 Uhr mit dem Metronom nach Hamburg, schaust aus dem Fenster und siehst, wie aus neunzig Prozent Regenwahrscheinlichkeit im Wetterbericht allmählich Realität werden.

Dunkle Wolken ziehen vorüber, die Scheiben werden nass und deine Mitreisenden schlafen vor sich hin.

In Hamburg angekommen, trägst du dein Fahrrad aus dem Fahrradabteil, schleppst es die Treppen hoch und ziehst dich am Ausgang regensicher an.

Dann fährst du, so schnell es geht, mit deinem Rad zur Wechselzone. Dort stehen schon viele andere, die auch für einhundert Euro Spaß haben wollen, mit Regenschirmen in der Schlange.

Dein Helm wird geprüft, deine Bremsen begutachtet und dann darfst du in die Wechselzone in den Abschnitt "R".

Dort denkst du verschärft darüber nach, was in deine Kiste muss, was du nach dem Schwimmen unbedingt brauchst; Helm, Startnummernband, ein Handtuch, ein Riegel und das Ganze schön mit einer Plastiktüte abgedeckt.

Du darfst hier keinen Fehler machen, denn, einmal raus aus der Wechselzone, wird sie nicht wieder betreten, da passen die Helfer und Helferinnen ganz genau auf.

Dafür werden sie wahrscheinlich gut bezahlt, von meinen einhundert Euro. In der Hoffnung, an alles gedacht zu haben, versuchst du, dich durchzuwuseln zum Gepäckabgabezelt.

Es hört auf zu regnen und du schöpfst Hoffnung, aber nicht zu viel, denn der Himmel ist grau in grau.

Du gehst zum Treffpunkt um deine drei Triathlon Freundinnen zu finden, die in Hamburg übernachtet haben.

Um 9:15 Uhr gehst du mit ihnen und ungefähr 50 anderen Masochisten zum Schwimmstart, wo unverdrossenen fröhliche Trainer dich zu lauter Musik aufwärmen.

Um 9:35 Uhr darfst du in die Alster und die ist mit 18,5 Grad wärmer als die Außentemperatur von 16 Grad.

Nach dem Startschuss versuchst du, unverletzt die fünfhundert Meter vom Jungfernstieg zurTreppe am Rathausmarkt zu überwinden.

Wenn dir das gelungen ist, läufst du, barfuß natürlich, in die siebenhundert Meter lange Wechselzonen am Ballindamm. Da du triathlonerfahren bist, findest du auch dein Fahrradunter den tausend anderen Rädern relativ schnell. Du versuchst, deine nassen Füße in die Schuhe zu quetschen, setz deinen Helm auf und schiebst die Wechelzone entlang, bis du aufsteigen darfst.

Genau dasselbe tun die anderen Athletinnen und Athleten auch. Darum musst du ordentlich aufpassen, dass du nicht das eine oder andere Fahrrad in die Seite gedonnert bekommst. Aber, es ist trocken, mehr wünscht du dir nicht für diesen Tag. Die Radstrecke ist prinzipiell gut ausgeschildert und es sind immer genug Mitstreiter vor und nach dir.

Nur der Wendepunkt nach ungefähr zehn Kilometern ist für dich nicht so ersichtlich, und, versehentlich bist du schon auf dem Weg in die Wechselzone geraten. Du merkst das gerade noch rechtzeitig, bevor du die Zeitmessmatte überfährst, schiebstdein Rad zurück auf die Radstrecke und fährst die zweite Runde. Am Ende der Radstrecke springst du rechtzeitig vor der Stopplinie vom Rad und schiebst es zurück zu deinem Abstellplatz. Der ist jetzt wesentlich schwieriger zu finden, weil du erstens von der anderenSeite kommst und zweitens alle möglichen Räder dort stehen, wo sie nicht stehen sollen. Deswegen findest du auch deine schöne gelbe Wechselzonenbox nicht gleich, sie steht ungefähr fünf Meter entfernt, aber immerhin findest du sie.

Nun geht es auf die Laufstrecke und es ist immer noch fast trocken. Die paar Regentropfen stören beim Laufen nicht. Auch an die Kälte hast du dich inzwischen gewöhnt, nichts kann dich erschüttern, schließlich hast du für den Spaß bezahlt.

Und endlich siehst du das Ziel, machst noch einen kleinen Sprint, bekommst eine Medaille um den Hals gehängt und darfst dich an alkoholfreiem Weizenbier erfreuen. Da es aber immer noch richtig kalt ist und jetzt dazu auch noch sehr windig, holst du schnell deinen Rucksack aus der Gepäckabgabe, gehst zu den Duschen, freust dich auf heißes Wasser.

Aber, leider sind die Duschen heute kalt, eiskalt. Einige Duscherinnen behaupten, dass das immer so ist, andere verteidigen Hamburg und sagen, dass da heute was kaputt ist. Dir hilft das alles nichts, du musst dir den Algenschlamm vom Körper waschen und stellst dich tapfer unter die Dusche. So bist du auch darauf vorbereitet, dich gleich in eisiger Kälte in der kleinen Umzieharena anzuziehen.

Mit eiskalten Füßen taperst du zurück zum Treffpunkt mit den Freundinnen, die jetzt auch alle diesen wunderbaren Triathlon gefinisht haben.

Du setzt dich zu ihnen auf einen nassen kalten Stuhl, ziehst alle Kapuzen über, die du hast, isst ein paar Bananenstücke und freust dich. Irgendwann wird euch allen zu kalt und ihr flüchtet in das nahe gelegene Europa-Center.

Dort ist bei lauter Musik und munter kauflustigen Hamburgern alles zu haben, was du dir wünschst, auch warmer Kaffee und ein leckeres Brötchen. Das ist natürlich nicht in den einhundert Euro inbegriffen, das bezahlst du selber.

Dann ist es Zeit, dem Weltcuprennen der Frauen zuzusehen, die bekommen jetzt den ganz dicken Regen ab, aber, die werden dafür bezahlt.

Der Regen wird weniger, du verabschiedest dich von deinen Freundinnen, die noch eine Nacht in Hamburg bleiben und schiebst dein Fahrrad zum Bahnhof, in der Hoffnung, dass die Füße vielleicht dabei auftauen.

Im Bahnhof gibt's noch mal einen Kaffee und noch ein Brötchen. Du trägst dein Rad die Treppe runter und versuchst ein Platz im Fahrradabteil zu ergattern. Das ist voll mit fröhlichen E-Bikefahrern samt ihren E- Bikes. Du quetscht ein Rennrad irgendwo dazwischen, findest auch noch einen Sitzplatz und denkst:

Super, Triathlon in Hamburg ist einfach super, und das alles für einhundert Euro.

Angelika Hartwig

Lauf- und WalkingTreff hat erstmals am B2run teilgenommen (21.05.19, 8 Fos K. Elbrecht)

Bremer Winterlaufserie 2019, Lauf 3 und Gesamtwertung

Beim 3. Lauf der Bremer Winterlaufserie am 3. März 2019 blieb vom Winter nichts übrig. Echtes Bremer Schietwetter empfing die knapp 900 Läuferinnen und Läufer im Bürgerpark. Nach einiger Zeit fing es auch noch an in Strömen zu regnen, was besonders auf den 4 Runden der 21 km allen Beteiligten auf der matschigen Strecke Schwierigkeiten machte. So waren keine guten Zeiten zu erzielen.

Trotzdem hielten alle BTVlerinnen und BTVler tapfer durch und wurden mit z.T. sehr guten Altersklassenplatzierungen belohnt.

Allen voran gewann Uta Kummer die Gesamtwertung ihrer Altersklasse W50 in der Großen Serie und blieb im Frauenfeld insgesamt als 7. unter den ersten Zehn. Aber auch Alberto Ortis Ergebnisse als 4. der M30 und 12. im Männerfeld der Kleinen Serie können sich sehen lassen. Angelika Hartwig gewann im Einzelstart über 5 km wie gewohnt die W60 und belegte den 5. Gesamtplatz der Frauen. Das Teilnehmerfeld der BTV komplettierten Timo Kromminga, Olaf Dietze und Carsten Dohrmann über 21 km sowie Docker Leonel Moncada Gotera über 10 km mit ordentlichen Ergebnissen in den Altersklassenwertungen.

Die Ergebnisse im Einzelnen vom 3. März 2019, 3. Lauf Winterlaufserie

Name 21 km AK-Platz Große Serie AK-Platz
Uta Kummer 01:49:42 h 1. W50 04:02:31 h 1. W50
Olaf Dietze 01:48:26 h 14. M55 04:06:19 h 10. M55
Carsten Dohrmann 01:57:02 h 25. M55 04:18:09 h 14. M55
  10,5 km   Kleine Serie  
Alberto Orti Roig 41:36 min 4. M30 02:06:16 h 4. M30
Einzelstarts        
Angelika Hartwig 5,25 km 26:47 min 1.W60  
Leonel Moncada Gotera 10,5 km 49:25 min 6. M30  
Timo Kromminga 21 km 01:41:33 h 10. M45  

2. Lauf der Winterlaufserie 2019

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Diesmal war das Wetter eindeutig besser als noch im Januar. Strahlendes Wintersonnenwetter verwöhnte am 3. Februar nach vielen grauen Tagen die knapp 900 Läuferinnen und Läufer.

Darunter waren diesmal  6 Läuferinnen und Läufer der BTV. Timo musste leider verletzungsbedingt pausieren und auch Leonel konnte nicht dabei sein. Dafür gönnte sich Angelika diesmal einen komplett ausgelaufenen 5 km-Wettkampf. Der gefrorene Boden war nicht gut zu belaufen, teilweise war es gefährlich glatt, was nicht zu Bestzeiten führte. Zum Glück kamen alle ohne Stürze und Verletzungen ins Ziel und freuen sich schon auf den abschließenden Lauf im März.

Die BTV-ler/innen erzielten folgende Ergebnisse über die 1, 2 oder 3 Runden:

  • 5,25 km
    Angelika Hartwig  26:52 min 1. W60
  • 10,5 km 
    Alberto Orti   42:50 min  4. M30
  • 15,75 km
    Patrick Jahn  1:17:18 h    17. M30
    Uta Kummer  1:20:23 h    1. W50
    Olaf Dietze    1:24:26 h   28. M55
    Carsten Dohrmann  1:24:38 h  29. M55

1. Lauf der Winterlaufserie 2019 - kleine Schlammschlacht

Timos Waden
Utas Schlammschuhe

Regen und Matsch empfingen am 13. Januar 2019 die über 1000 Läuferinnen und Läufer zum 1. Lauf der diesjährigen Winterlaufserie im Bürgerpark über 10,5 km. Trotzdem ließen sich auch eine Reihe Laufbegeisterte der BTV nicht vom Mitmachen abhalten.

Diesmal waren wir abteilungsübergreifend unterwegs:

  • es starteten drei Mitglieder der Laufgruppe (Uta Kummer, Timo Kromminga und Carsten Dohrmann,
  • Drei Dockers (Angelo Orti, Leonel Moncada und Patrick Jahn, der beim Laufen noch für den TV Schwanewede unterwegs war)
  • sowie Olaf Dietze aus der montäglichen Gymnastikgruppe.

Damit die Läuferinnen und Läufer nicht beim Laufen unterrepräsentiert sind, nahm Angelika Hartwig außerdem noch die Gelegenheit wahr, eine Runde über ca. 5 km zu Trainingszwecken mitzulaufen. Zeitmäßig zollten alle den Bedingungen ihren Tribut und kamen zwar nass und aber trotzdem zufrieden ins Ziel, wobei Uta und Alberto gute Altersklassenplatzierungen erzielen konnten.

Die BTV-ler/innen und Dockers erzielten folgende Ergebnisse über die 10,53 km im Gesamtklassement (noch ohne Unterteilung Große und Kleine Serie):

  • Alberto Orti         41:50 min     7. M30
  • Leonel Moncada   47:59          19. M30
  • Timo Kromminga  48:24         19. M45
  • Uta Kummer         52:26         3. W50
  • Olaf Dietze            53:27        29. M55
  • Patrick Jahn           54:03        36. M30
  • Carsten Dohrmann  56:29       47. M55